Die Anreise
Auf geht’s nach Frankfurt. Klar, wir lassen die DB nicht im Stich – also kommen wir eine Stunde zu spät in FRA an. Aber kein Problem: Wir haben Puffer eingeplant (und alles ausgedruckt ;-)).
Wir warten also in FRA auf unseren Abflug und versuchen gleich, unseren Flug nach Réunion einzuchecken. Ohne Erfolg. Zehn Minuten später kommt eine Mail: Unser Flug geht nicht am Nachmittag, sondern erst am Abend. Wunderbar – noch mehr Warten … Willkommen in Mauritius.
Pass- und Gesundheitskontrolle dauern fast 45 Minuten, obwohl fast alle bereits die elektronischen Einreiseformulare ausgefüllt haben. Für heute bekommen wir ein Transitvisum.
In der Hoffnung, dass unsere Koffer inzwischen wenigstens schon da sind, geht es zum Kofferband. Aber weit gefehlt – hier herrscht totales Chaos.
Neben einigen Bändern stehen unzählige Koffer herum. Klar, alle fragen sich: warum? An unserem Band kommen die ersten Koffer an. Das Band stoppt und startet wieder. Erneut Koffer. Aber Moment – die kommen gar nicht aus FRA, sondern aus Zürich.
Wir weisen eine Mitarbeiterin darauf hin. Sie schaut sich die Koffer sogar an, unternimmt aber nichts – außer sich bei einem unserer Mitreisenden zu beschweren. Dieser beginnt dann, die Züricher Koffer vom Band zu nehmen, nachdem es voll ist und keine weiteren Koffer mehr Platz haben.
Ende vom Lied: Unsere Koffer kommen schließlich an. Stress hatten wir ja keinen, da wir ohnehin noch Stunden warten mussten.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir es uns auf den Bänken vor dem Flughafen bequem. Nach Check-in, Ausreise, Sicherheitskontrolle und einem späten Mittagessen geht es weiter nach La Réunion.
Die Einreise zurück in die EU und das Abholen der Koffer sind hier schnell erledigt, ebenso die Übernahme des Mietwagens außerhalb des Flughafens.
Endlich da
Jean, unserem ersten Gastgeber, hatte ich zum Glück geschrieben, dass wir später kommen. Nach einem kurzen Stopp im Carrefour brauchen wir noch etwa 50 Minuten bis zum Häuschen.
Dort erwartet uns Jean zusammen mit seinem Freund – mit Bier, Snacks und einem brennenden Kamin auf der Terrasse.



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